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Der Bedarf an strategischer Planung im Management

Manager auf Zeit

Sie erfüllen schwierige Aufgaben und stehen dabei ständig unter Beschuss: Top-Manager können sich schwerwiegende Fehler nicht erlauben. Im deutschsprachigen Raum wurden im vergangenen Jahr besonders viele von ihnen durch einen Nachfolger ersetzt. Nicht immer überraschend, doch für Außenstehende auch nicht immer nachvollziehbar. Durchschnittlich 7,6 Jahre bleibt ein Manager auf seinem Posten, bevor er ihn aufgibt oder der Aufsichtsrat nach einem neuen Vordenker verlangt. 2011 war es jeder Sechste, der einem Nachfolger den Platz räumen musste. In der Pharmabranche räumte jeder Dritte den Chefsessel. Im weltweiten Vergleich erlangte die Fluktuation von Top-Managern im deutschsprachigen Raum mit 16,7 % damit zwar noch nicht den Spitzenrang; doch zeigten sich Unterschiede zu anderen Ländern, in denen diese bei durchschnittlich 14,2 % lag. Lediglich Indien, Brasilien oder Russland erreichten mit rund 22 % höhere Fluktuationen. Die niedrigste Rate zeigte sich in China mit nicht ganz 7 %.



Erneuerung und Restrukturierung

Wenn Manager gehen müssen, liegen die Gründe häufig in dem, was sich hinter dem Begriff der Restrukturierung verbirgt. Gerade in Bereichen wie der Energiebranche werden derzeit neue Köpfe benötigt, die in der Lage sind, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Was nicht bedeutet, dass es immer die Jüngeren sind, die Restrukturierungen erfolgreich voranbringen. Zwar lässt sich insgesamt der Trend feststellen, dass der Top-Manager von heute nicht älter als Mitte vierzig ist; doch bei Restrukturierungen sind viele Unternehmen gut beraten, eher auf ältere Manager zu setzen, da diese sich aufgrund ihrer Erfahrungen häufig als geschickter erwiesen haben.



Die Nachfolge aus den eigenen Reihen rechtzeitig regeln

Und noch eine Lehre lässt sich aus den Entwicklungen der vergangenen Jahre ziehen: Unternehmen tun gut daran, Manager aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. Spitzen-Angestellte, die mit den Unternehmensstrukturen bereits vertraut sind, erwirtschaften regelmäßig bessere Rendite als Externe. Damit alles gut funktioniert, kommt es jedoch nicht nur auf den Manager an; auch das Verhältnis zwischen Aufsichtsrat, Vorstand und der passenden Beratung muss stimmen. Dabei sind Streitigkeiten über Kündigungen von Managern eher die Ausnahme. Und auch in puncto Voraussicht haben Aufsichtsräte bereits dazugelernt. Sie kümmern sich heute bedeutend früher um potenzielle Nachfolger, als dies noch vor zehn Jahren der Fall war.

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