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Die PPV AG stellt zukunftsträchtige Branchen vor

Was haben Ingenieure, Pflegemanager und Logistiker gemeinsam? Wenn die Prognosen recht behalten, dann dürften sich die Vertreter dieser Berufsgruppen in Zukunft vor lukrativen Angeboten kaum retten können. Denn trotz der recht hohen Arbeitslosenzahlen herrscht in Deutschland ein Fachkräftemangel, der sich in den kommenden Jahren noch erheblich verstärken wird. Dieser betrifft nicht allein Bereiche, für die ein Hochschulstudium erforderlich ist. Auch Ausbildungsberufe sind davon betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2015 rund eine Million Stellen für Hochschulabsolventen und 1,3 Millionen Stellen für Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung unbesetzt bleiben werden.

 

Ingenieure, Fahrzeug- und Maschinenbauer dringend gesucht

Gegenwärtig (Stand 05/2012) sind rund 100.000 offene Stellen für Ingenieure gemeldet, allein bei Siemens fehlt es an 2700 qualifizierten Mitarbeitern. Kleinere Unternehmen ohne internationalen Rang und Namen haben kaum eine Chance, einen geeigneten Stellenbewerber zu finden. Rechnet man hinzu, dass in den kommenden Jahren eine halbe Million Ingenieure in Rente gehen, wird deutlich, welche zukünftigen wirtschaftlichen Schäden sich abzeichnen. Ähnlich verhält es sich im Fahrzeug- und Maschinenbau, wo technologische Innovationen durch den Mangel an ausgebildetem Personal derzeit verzögert werden. Für die Bereiche Elektromobilität oder erneuerbare Energien etwa werden Festangestellte ebenso gesucht wie Freiberufler. Dabei sind von der Forschung und Entwicklung neuer Technologien bis hin zur Berater- und Gutachtertätigkeit alle Tätigkeitsfelder gleichermaßen betroffen.

 

Demografie, Wachstum und Produktionswandel begründen den Mangel

Die Gründe für den weiter zunehmenden Fachkräftemangel liegen zum einen in demografischen Veränderungen; zum anderen in einer konstanten Wachstumssteigerung bei gleichzeitiger Verlagerung von Produktionen und dem Abbau klassischer Beschäftigungsbereiche. Der demografische Wandel wird vor allem durch die wachsende Überalterung der deutschen Bevölkerung gekennzeichnet. Einer zunehmenden Zahl von Rentnern steht eine sich verringernde Zahl berufstätiger Menschen gegenüber. Hinzu kommt laut DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) der an sich erfreuliche Umstand, dass für 2013 ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent erwartet wird. Weshalb der DIHK zufolge rund 250.000 neue Stellen geschaffen werden müssten – die dann zu den bereits vorhandenen 500.000 offenen Stellen für Ingenieure und Maschinenbauer noch hinzuzurechnen wären. 

 

Im Land der Lichter und Lenker

Deutschland setzt auf Wissen und Forschen, und zwar insbesondere im technologischen Bereich. Die Produktion hingegen wird ganz im Sinne einer globalisierten Arbeitsteilung häufig in andere Länder und Kontinente delegiert. Das bedeutet: Wer heute studieren will, sollte sich weniger an vorhandenen Berufsbildern orientieren und stattdessen mehr auf zukünftige Entwicklungen schauen. Verringert sich auch die Zahl der Produktionsstätten in Deutschland selbst, so werden Forschung und Entwicklung, aber auch Export neuer Technologien typische Beschäftigungsfelder sein.

 

Auch in der Pflege herrscht verheerender Fachkräftemangel

Doch nicht nur die technischen Bereiche boomen und geraten gleichzeitig durch den Fachkräftemangel ins Stocken. Wer sich lieber im sozialen oder pflegerischen Bereich engagieren möchte, erhält die Chance dazu im beständig wachsenden Dienstleistungssektor rund um die Altenpflege. So gilt neben dem Beruf des Ingenieurs, des Fahrzeugbauers und des Supply-Chain-Managers auch der des Pflegemanagers als besonders zukunftssicher. Und auch der übrige Gesundheitsbereich bietet beständig gute Optionen für karrierebewusste Berufsanfänger, so etwa in Krankhäusern oder bei Versicherungen, in der Pharmaindustrie oder in der Erforschung und Entwicklung von Biotechnologien. 

 

Nach Studium und Ausbildung: lukrative Einstiegsgehälter

Gemeinsam ist den genannten Berufen, dass in der Regel ein erfolgreicher Studienabschluss vorgelegt werden muss. Der Ingenieur für Fahrzeugbau hat idealerweise Ingenieurswissenschaft studiert und sich während des Masterstudiums auf Fahrzeugbau spezialisiert. Er verfügt über besonders gute Kompetenzen in den Bereichen Mathematik und Physik und über ein hohes Problemlösungsvermögen. Der Supplay-Chain-Manager ist studierter Wirtschaftswissenschaftler mit IT-Kenntnissen oder kommt aus angrenzenden Studienfächern wie etwa der Mathematik, dem Maschinenbau, der Elektrotechnik. Der Pflegemanager hat das gleichnamige Studium Pflegemanagement absolviert und verfügt optimal über Kenntnisse der Einrichtungen des Gesundheitswesens. Gut rechnen können müssen alle Vertreter der gesuchten Berufsgruppen; dafür rechnet sich dann auch das Studium: Denn die Brutto-Einstiegsgehälter liegen durchschnittlich bei 35.00 (Supply-Chain-Manager) bis 44.000 (Ingenieur für Fahrzeugbau) Euro pro Jahr. 

 

Goldene Zeiten auch für Ausbildungsberufe?

Speziell im Ingenieurswesen/Fahrzeugbau werden kompetenten Bewerbern regelmäßig Quereinstiege ermöglicht. Neben einer technischen Ausbildung müssen Bewerber die Teilnahme an qualifizierenden Weiterbildungen nachweisen können. Auch im stark wachsenden Logistik-Bereich finden sich Beispiele für Berufe, die sowohl über eine Ausbildung als auch über ein Studium erlernt werden können, so der „Betriebswirt Logistik“. Seit 2009 verzeichnet der Logistik-Bereich ein konstantes Wachstum und eine Ausweitung über klassische Tätigkeitsfelder hinaus; 800.000 der rund 2.6 Millionen Beschäftigten wurden allein in den vergangenen vier Jahren eingestellt. 

 

Durch die Beratung den richtigen Schritt

Doch selbst in so vielversprechenden Zeiten sollten gewisse Entscheidungen nicht überstürzt werden. Eine Zweitmeinung, fundiert durch ein breites Netzwerk und eine fachlich kompetenten Expertise, kann diesbezüglich den geeigneten Weg ebnen. Denn eines ist gewiss: mehr und mehr Hochschulabsolventen wenden sich an kleinere, spezialisierte Beratungen aus dem Bereich Personal und Unternehmen, um optimale Karriereschritte für sich zu eruieren. In einer Welt des stetigen Wandels ist es wichtig, seinen eigenen Marktwert zu kennen und seine individuellen Berufsoptionen sachgemäß zu optimieren. 

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